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Freiheit

Bei diesem Thema hatte uns der Arabische Frühling mit voller Wucht erwischt. Angespornt von den Bildern aus Tunesien und Ägypten machten wir uns an die Arbeit etwas einzufangen, was sich als schwer fassbar erwies. Eine große Hilfe war bei dieser Ausgabe die Grafik-Ikone Walter Schönauer, der vor 120 Jahren schon einmal für das knackige Design von Tempo gesorgt hatte. Es ging um verbotene Gegenstände in der JVA Tegel, Liebe und Sex im Iran und einen südafrikanischen Extremsportler, dessen wilde Reise im Magen eines afrikanischen Krokodils ihr Ende fand.

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DUMMY 31
Einzelheft / 6 €

DUMMY Jahresabo
4 Hefte / 24 €
1 Heft als Prämie

Inhalt

Die machen ja Sachen / Die Häftlinge im Gefängnis von Berlin Tegel sind ganz schön erfinderisch

Pack die Lederhose ein / Auch eine Art Ausbruch: Mit dem Motorrad in den Feierabend und wieder zurück

Liberté Toujours / Ein Lob dem Anarchisten Alexandre Marius Jacob, der klaute, feierte und sich schließlich umbrachte – also ein erfülltes Leben führte

Ein eigener Kopf / Wenn man sich um gar nichts schert, kommen manchmal gute Fotos dabei raus; zumindest bei Jamie Warren

Herz der Finsternis / Über einen südafrikanischen Abenteurer, der in einem Monster enden wollte und dessen Wunsch in Erfüllung ging

»Adieu, Adieu« / Niemand schrieb so schöne Abschiedsbriefe wie Heinrich von Kleist

Im Verborgenen / Über eine Affäre im Iran, wo man für Liebende nicht ganz so viel übrig hat

Tötet die China-Mum / Die Reformpädagogik tut uns gut, aber China noch viel mehr: Zu Besuch in einer Montessorischule in Peking

Keine Sorge / Mein Onkel Karli macht, was er will

Mitarbeiter dieses Hefts

Large_31_contri02 Walter Schönauer
Artdirektion

Was in keiner Redaktion fehlen darf, ist der Stapel zerfledderter »Tempo«-Hefte, die zu einem Gutteil von Walter Schönauer (47) gestaltet wurden. So innovativ und mit Lust an Zumutungen und Meinungen wurde in diesem Lande lange nicht herumjournalisiert. Dass Schönauer für das DUMMY-Freiheit die richtige Einstellung mitbrachte, merkten wir schon bei der Suche nach ihm: Kein Facebook-Account, keine Website, auf die man ohne Passwort käme und ein Telefon, das er nur sporadisch nutzt.

Large_31_contri01 Simon Menner
Künstler

Der Künstler Simon Menner (33) beschäftigt sich gerne mal mit Themen, die ein bisschen unheimlich und doppelbödig sind. In der Berliner Justizvollzugsanstalt Tegel fotografierte Menner Gegenstände, die das Wachpersonal beschlagnahmt hatte. Tätowiermaschinen, die eigentlich Rasierapparate sind, Messer, die mal Zahnbürsten waren oder einen aus den Haaren eines Besens und einem Tetra-Pack gebastelten Kopf.

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Behinderte

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Scheiße